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Bildung für Politiker

Details of idea

von Manuel Stelzl  |  am 3. Mai 2014 - 12:41  |  
Teilnahme am Wettbewerb Pecha Kucha - Future Night (Öffentlich)

Beschreibung:

Nicht nur Sympathien, auch notwendiges Wissen sollte als Bedingung an das Amt des Politikers gebunden sein. Politiker sollten ein Mindestmaß einer speziellen ökologischen Bildung nachweisen müssen, um überhaupt erst ein Amt übernehmen zu dürfen. Diese spezielle ökologische Bildung muss auf ein fundiertes Verständnis von NACHHALTIGKEIT abzielen.

Warum ist genau diese Art von Bildung für Politiker am wichtigsten?

Weil unser Wirtschaftssystem auf ununterbrochenes Wachstum ausgerichtet ist, in dem das langfristige Nachhaltigkeitsdenken immerzu durch kurzsichtiges Profitdenken bedroht wird.
Kaum jemandem sind jedoch die weitreichenden globalen Folgen eines ungehemmt steigenden Ressourcenverbrauchs im Interesse von Konsum und Wirtschaftswachstum ausreichend bewusst.

Wir können nicht grenzenlos wachsen – weder ökonomisch noch als Weltbevölkerung.
Im Zuge eines ungehemmten Wirtschaftswachstums und Konsums würden wir immer mehr Ressourcen verbrauchen, Energie benötigen und Treibhausgase emittieren. Und genau das tun
wir gegenwärtig.

Vor allem Politiker sollten daher auf Basis fundierten Wissens sachkundig erklären und argumentieren können, welche ökologischen Langzeitfolgen und -kosten das nach sich ziehen wird. (z.B. verheerende Schäden durch Dürren, Hochwasser, Waldbrände, Stürme, Hitze oder Kälte) - und welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge hierfür hauptverantwortlich sind.

Am 30. Oktober 2006 veröffentlichte der britische Ökonom und ehemalige Weltbank-Chef Sir Nicholas Stern im Auftrag der britischen Regierung den sogenannten „Stern-Report“, in dem die wirtschaftlichen Folgen eines zukünftigen Klimawandels untersucht wurden. Laut Stern belaufen sich die weltweiten volkswirtschaftlichen Verluste im Falle des Nicht-Handelns auf etwa 5-20% des globalen Bruttoinlandsprodukts, während sich die notwendigen Kosten zur Vermeidung der schlimmsten Auswirkungen auf lediglich 1% beschränken würden.

Politiker sollten daher in der Lage sein, nachhaltig, im Interesse unseres zukünftigen gemeinsamen Überlebens zu denken- und verstehen können, warum jeder Populismus, der dem zuwiderhandelt absolut inakzeptabel und zukunftsgefährdend ist.

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